Tanzbiographie




Schon seit meiner Jugend liebe ich es, mich in Musik zu verlieren und darin fallen zu lassen. In den frühen 1990ern entdeckte ich den Orientalischen Tanz (Bauchtanz) für mich, der mir ein verbessertes Körpergefühl und ein völlig neues Bewegungsrepertoire dafür gab. Zudem nährte meine Lehrerin in mir meine Vorliebe für improvisiertes Tanzen.

Mitte der 1990er stieß ich das erste Mal auf Tribal Style Bellydance zunächst nur über Fotos, auf denen mich aber die bis dahin völlig ungewohnten Kostüme faszinierten. 2001 konnte ich dann endlich zum ersten Mal in einem Workshop Tribal in Aktion erleben, und meine Liebe zu diesem Tanz war endgültig entflammt.

Jahrelang blieb ich aber auf der Suche nach meiner "persönlichen Nische" im Tanz, und experimentierte parallel zum Tribal u.a. mit Gothic Bellydance. 2009 hängte ich jedoch den klassischen Orientalischen Tanz endgültig an den Nagel, um mich nur noch dem Tribal zu widmen zumindest bis auf weiteres, denn man soll ja niemals nie sagen.

Innerhalb des Tribals blieb ich lange Jahre weiterhin eine Suchende, insbesondere nachdem ich auf die Tatsache gestoßen war, dass es weit mehr als nur einen Tribalstil gibt, und dass sich die einzelnen Tribalstile zum Teil beträchtlich voneinander unterscheiden können. Ich besuchte daraufhin Workshops, studierte DVDs und lernte soviel über die verschiedenen Stile wie ich nur konnte. Auf Anregung einer Freundin hin begann ich, meine Erkenntnisse in einer Artikelserie zu verarbeiten, die seither von der Zeitschrift "Halima" veröffentlicht wird.

2008 begann ich Tribal Style Bellydance zu unterrichten, um für diesen eigentlich für Gruppen konzipierten Tanz endlich Tanzpartnerinnen zu haben.
Um meinen Unterricht auf eine solidere Basis stellen zu können, absolvierte ich 2009 bei Kajira Djoumahna erfolgreich ein "Teacher Training" für das Level 1 des Tribalstils von Black Sheep Bellydance (BSBD). Ich entschied mich damals für das "Equivalency"-Zertifikat, das mich zwar als dazu befähigt auswies, den BSBD-Stil zu unterrichten, mich jedoch nicht ausdrücklich dazu verpflichtete.
Denn letztendlich habe ich beim "American Tribal Style Bellydance® (ATS®)", dem Stil von Fat Chance Bellydance®, meine eigene tänzerische Wahlheimat gefunden, auch wenn ich alle anderen Tribalstile nach wie vor liebe und bewundere.
2011 erfüllte sich endlich mein Traum, an einem "General Skills"-Intensiv-Lehrgang für ATS® bei Carolena Nericcio, Megha Gavin und Wendy Allen teilzunehmen, und diesen mit Zertifikat abzuschließen. Ein solches "General Skills" beinhaltet eine umfassende Ausbildung in Tanztechnik, Gruppenimprovisation und Musiktheorie.
Im April 2012 bot sich dann endlich für mich die Gelegenheit, ein ATS®-Teacher-Training daran anzuschließen, und so bin ich nunmehr zertifizierte ATS®-Lehrerin und obendrein FCBD®-Sister-Studio. Das heißt, ich bin nicht nur imstande, ATS® originalgetreu zu unterrichten, sondern ich habe mich auch dazu vepflichtet eben dies zu tun, und dabei möglichst die gleiche Unterrichtsqualität zu bieten wie das FCBD®-Studio in San Francisco.

Übergabe des FCBD-Zertifikates - Foto von Katharina Meitzner


Folgende Triballehrerinnen, bei denen ich Unterricht hatte, haben mich geprägt:

Bild